Plakat zu Jakob der Lügner

Jakob der Lügner

DDR 1974

Ein komisch-tragischer Film über das jüdische Ghettoleben 1944: Jakob Heym hat Glück. Trotz angeblicher Überschreitung der Ausgangssperre kommt er auf dem Gestapo-Revier mit dem Leben davon. Zufällig schnappt er dort auch eine Radiomeldung über den Vormarsch der Roten Armee auf. Um diese hoffnungsvolle Nachricht seinen Leidensgefährten mitteilen zu können, muss er allerdings eine List anwenden.

Originaltitel

Jakob der Lügner

Genre

Literaturverfilmung, Drama

Klassenstufe

ab 7. Klasse

Altersempfehlung

ab 12 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Geschichte, Politik, Religion/Ethik

Themen

(Deutsche) Geschichte, nationalsozialismus, Holocaust

Kinostart

18.04.1975

Inhalt


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    Ein komisch-tragischer Film über das jüdische Ghettoleben 1944: Jakob Heym hat Glück. Trotz angeblicher Überschreitung der Ausgangssperre, kommt er auf dem Gestapo-Revier mit dem Leben davon. Zufällig schnappt er dort auch eine Radiomeldung über den Vormarsch der Roten Armee auf. Um diese hoffnungsvolle Nachricht seinen Leidensgefährten mitteilen zu können, muss er allerdings eine List anwenden. Anderenfalls würde er von ihnen für einen Gestapospitzel gehalten. So gibt er vor, ein Radio bei sich versteckt zu haben. Doch die Menschen im Ghetto, die dadurch endlich wieder Lebensmut schöpfen, sehnen sich ständig nach weiteren Nachrichten. So erfindet Jakob immer neue Lügen... Eine kinematografische Kostbarkeit nach dem Bestseller von Jurek Becker, der selbst Ghetto und KZ überlebt hatte. Mit "Jakob der Lügner" brach eine neue Berlinale Festivalpolitik an: 1975, zum 25jährigen Jubiläum, konnte dem Festivalpublikum zum ersten Mal ein DEFA-Film gezeigt werden. Für seine "humorvolle Nuancierung einer tragischen Rolle" (Filmspiegel 1975) erhielt Brodský den Silbernen Bären. Im folgenden Jahr wurde zum ersten und einzigen Mal ein DEFA-Film für einen Oscar als bester ausländischer Film nominiert. 1998 drehte Peter Kassovitz das US-Remake mit Robin Williams als Jakob. (Quelle: Verleih)

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letzte Aktualisierung: 16.03.2016

Regie

Frank Beyer

Buch

Jurek Becker, Frank Beyer

Darsteller/innen

Vlastimil Brodský, Erwin Geschonneck, Henry Hübchen, Manuela Simon, Blanche Kommerell, Armin Mueller-Stahl, Dezsö Garas, Zsuzsa Gordon

Länge

101 Min

FSK

ab 12 Jahre

Verleih

Defa Filmverleih

Festivals

XXV. Internationale Filmfestspiele Westberlin, 1975: Preis für besten Darsteller (Vlastimil Brodsky) Berlinale, 1975: Nationalpreis II. Klasse (Günter Marczinkowsky) Nationalpreis II. Klasse, 1975: Nationalpreis II. Klasse (Vlastimil Brodsky, Frank Beyer, Gerd Gericke, Günter Marczinkowsky, Erwin Geschonneck)

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