Katja und Torben stehen am Grenzstreifen und gucken sich verliebt an.

Im Niemandsland

Deutschland 2018, Regie: Florian Aigner, 80 Minuten, empfohlen ab 13 Jahre
Verleih: imFilm

Themen: deutsche Geschichte, Mauerfall,  Wendezeit, Erwachsenwerden, erste Liebe, Ost-West-Konflikt, Familie, Generationenkonflikt, Stasi, Vertrauen

Unterrichtsfächer: Geschichte, Deutsch, Ethik,  Politik, Sozialkunde

Es ist der Sommer 1990 kurz vor der Währungsunion. In die Anfangseuphorie von Ost- und Westdeutschen nach dem Mauerfall mischen sich bereits erste Ernüchterungen, Ressentiments und Ängste. Die 16-jährige Katja aus Westberlin geht oft durch ein Loch in der Mauer auf die Ostseite nach Kleinmachnow. Ihr Vater hat dort einen Protest-Wohnwagen geparkt, vor seinem ehemaligen Elternhaus, dessen Rückerstattung er vehement von seinen jetzigen Bewohner*innen fordert. Katjas Großvater war einst gezwungen die DDR zu verlassen. In diesen Konflikt der Elterngeneration mischt sich die aufkeimende Liebe zwischen dem jungen Mädchen und Thorben, dem Sohn der von Katjas Vater bedrängten ostdeutschen Familie. Fasziniert entdecken die Jugendlichen einander und die fremde Welt des jeweils anderen. Doch merken sie schnell, dass sie ihre Liebe nicht so einfach von der konfliktbeladenen, deutsch-deutschen Wirklichkeit loslösen können.

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