Profil

VISION KINO ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek sowie der „Kino macht Schule“ GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e.V., dem HDF Kino e.V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. Die Schirmherrschaft über VISION KINO hat Bundespräsident Joachim Gauck übernommen.

Ziel und Aufgabe von VISION KINO ist es, als Teil der kulturellen Jugendbildung und im Rahmen einer übergreifenden Medienkompetenz, insbesondere die Filmkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und sie gleichzeitig für den Kulturort und originären Rezeptionsort des Films, das Kino, zu sensibilisieren.

VISION KINO unterstützt und fördert eine kontinuierliche schulische und außerschulische Filmarbeit durch:

  • Information, Beratung und Publikationen zur Film- und Medienarbeit
  • Vernetzung und Koordination von Initiativen und Institutionen
  • eigene Projekte und Projektunterstützung
  • Angebote der Evaluierung und Qualitätssicherung

Bei den SchulKinoWochen, die jährlich stattfinden, wird das Kino zum Klassenzimmer. Bundesweit wird für Schulen ein vielfältiges Programm für den Unterricht mit relevanten Filmen, pädagogischen Begleitmaterialien und Fortbildungsmöglichkeiten angeboten. Die ca. 800 teilnehmenden Kinos bieten für die Schulvorstellungen während dieser Zeit vergünstigte und einheitliche Sonderpreise an. Im letzten Zyklus besuchten rund 800.000 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften Kinovorführungen in allen 16 Ländern und rund 1.000 Lehrkräfte nahmen an projektbegleitenden Fortbildungsveranstaltungen teil.

Mit dem regelmäßig alle zwei Jahre stattfindenden Kongress wird für rund 400 Akteure aus Bildung, Filmbranche, Kultur und Politik ein Begegnungsforum geschaffen, in dem die Notwendigkeit der Filmbildung thematisiert sowie neue Konzepte und Wege lebendig diskutiert werden.

Monatlich verschickt VISION KINO FilmTipps zu aktuellen Filmen, die sich für die Bildungsarbeit eignen, an über 12.000 Empfänger, insbesondere Lehrkräfte und Kinobetreiber/innen. Die FilmTipps enthalten Altersempfehlungen, Anregungen zu konkreten Einsatzmöglichkeiten im Unterricht sowie zu verfügbaren Filmheften und Arbeitshilfen. Darüber hinaus informiert VISION KINO mit weiteren Publikationen über Methoden und Fragen der Filmbildung und Schulkinoarbeit. Dazu gehören Praxisleitfäden für Lehrkräfte, Eltern und für die inklusive Filmarbeit, von denen bereits über 60.000 Exemplare verbreitet wurden, Filmhefte und pädagogische DVDs sowie ein USB-Stick mit Materialien zur Filmarbeit, der bereits von mehr als 4.000 Lehrkräften eingesetzt wird.

Der Drehbuchpreis Kindertiger, den VISION KINO jedes Jahr gemeinsam mit dem Kinderkanal von ARD und ZDF verleiht, würdigt mit einem von der FFA gestifteten Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro das beste Drehbuch eines bereits realisierten Kinderfilms.

Das gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung betriebene Onlineportal für Filmbildung kinofenster.de bietet jeden Monat eine aktuelle Ausgabe mit Besprechungen bildungsrelevanter Filme, thematischen Hintergrundtexten und Unterrichtsvorschlägen. Die Datenbank umfasst ein Archiv von inzwischen knapp 3.000 Filmbesprechungen, 830 thematischen Hintergrundartikeln und Interviews, Links zu mehr als 2.150 Begleitmaterialien sowie Veranstaltungshinweise, Adressen und Literaturhinweise.

Im Rahmen von Einzelprojekten, Veranstaltungen und Kooperationen setzt VISION KINO neue Impulse, entwickelt kreative Konzepte und unterstützt Engagement und Ideen mit Modellcharakter für die Filmbildungsarbeit.

Die Vision Kino gGmbH ist ein Modell einer Public-Private-Partnership. Das Ziel, Filmkultur und Filmbildung insbesondere für Kinder und Jugendliche zu fördern, wird somit gemeinsam von staatlichen und privatwirtschaftlichen (im Speziellen von Vertretern der deutschen Filmwirtschaft) Kräften getragen.

Zu den Gesellschaftern gehören je ein Vertreter der

Gesellschafterversammlung

  • Peter Dinges (Filmförderungsanstalt), Vorsitzender
  • Dr. Rainer Rother (Deutsche Kinemathek)
  • Thomas Wilhelm (als Vertreter der Kino macht Schule GbR)

Der Aufsichtsrat besteht aus drei Mitgliedern, die von der BKM bzw. den Gesellschaftern für die Dauer von drei Jahren entsendet werden; ihm gehören an:

  • ein Vertreter der BKM (Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien/Kulturstaatsministerium)
  • ein Vertreter der FFA (Filmförderungsanstalt: Bundesanstalt des öffentlichen Rechts mit der Aufgabe, den deutschen Film und die deutsche Filmwirtschaft zu fördern)
  • ein Vertreter der Kino macht Schule GbR (Interessengemeinschaft der deutschen Filmwirtschaft zur Unterstützung der Filmbildung und Filmkultur bestehend aus den drei nationalen Kinoverbänden: HDF - Hauptverband Deutscher Filmtheater, AG Kino Gilde - Arbeitsgemeinschaft deutscher Filmkunsttheater, BkF - Bundesverband kommunale Filmarbeit sowie dem Verband der Filmverleiher e.V.)

Zur Zeit gehören dem Aufsichtsrat an:

  • Matthias Elwardt (Vertreter der Kino macht Schule GbR), Vorsitzender
  • Dr. Jan Ole Püschel (Vertreter der BKM)
  • Frank Völkert (Vertreter der FFA)

VISION KINO wird fachlich durch einen Beirat beraten und in der Öffentlichkeit durch ein Kuratorium unterstützt. Auch die Gremien spiegeln die gemeinschaftliche Arbeit staatlicher Vertreter und der Vertreter aus Filmbranche und Filmwirtschaft wider.

  • Sabine Grätz - Vorsitzende - (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt, Referentin im Bereich Medienbildung)
  • Prof. Dr. Julia Helmke (Referatsleitung Gesellschaftspolitische Grundsatzfragen, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Integration und Migration, Kunst und Kultur, Engagementpolitik)
  • Benjamin Herrmann (Majestic Filmverleih GmbH, Geschäftsführer)
  • Rudolf Huber (Filmhaus-Huber, Türkheim)
  • Dr. Michael Kaden (Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg)
  • Cornelia Klauß (Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V., medien-politische Sprecherin)
  • Anna Kruse (Cineplex Deutschland GmbH & Co KG)
  • Britta Lorenz (BRILO Marketing & Consulting GmbH, Geschäftsführerin)
  • Karsten Visarius (Leiter des Filmkulturellen Zentrums im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, Geschäftsführer der Jury der Evangelischen Filmarbeit)
  • Katrin Willmann (Bundeszentrale für politische Bildung, Filmreferentin am Fachbereich Multimedia)

Stellvertreter/innen:

  • Kalle Friz (STUDIOCANAL GmbH, CEO)
  • Milena Gregor (Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V., Arsenal)
  • Matthias Hellwig (Breitwand-Kinos in Herrsching, Schloss Seefeld und Starnberg)
  • Inga Joachimsen (Bundeszentrale für politische Bildung)
  • Dr. Jörg Kayser (Schulleiter am Humboldt Gymnasium in Berlin-Tegel)
  • Uta Losem (Kommissariat der Deutschen Bischöfe - Katholisches Büro Berlin)
  • Beate Völcker (Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, Referentin im Bereich Medienprojekte und Filmbildung)

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