FilmTipp ZOOM

Das Format FilmTipp ZOOM wirft einen genauen Blick auf die Aspekte eines Films, die ihn zu etwas Besonderem machen. Das können gesellschaftspolitische Fragestellungen ebenso wie die ungewöhnliche Kameraarbeit sein. Neben einer ausführlicheren Filmbesprechung gibt FilmTippZOOM mit Leitfragen und ausgewählten Aufgaben wie z.B. einer Szenenanalyse konkrete Impulse für den Unterricht und Hinweise auf Lernhorizonte und Kompetenzerwerb.

Im Mittelpunkt der mit vielen visuellen Einfällen überraschenden Hommage an die Stadt Berlin steht die Einzelgängierin Cleo. Seit ihrer Kindheit will sie die magische Uhr finden, die von den Brüdern Sass zur Zeit der Weimarer Republik irgendwo in Berlin versteckt wurde. Mit dieser könnte Cleo die Zeit zurückdrehen und ihr Schicksal ändern, indem sie ihre früh verstorbenen Eltern rettet. Als ein gewisser Paul mit einer alten Schatzkarte auftaucht, scheint das Ziel greifbarer denn je. Die gemeinsame Suche nach dem Schatz und nach sich selbst führt sie quer durch die moderne Großstadt und zugleich immer tiefer in die Vergangenheit.

Die DEFA-Filmstudios in Potsdam-Babelsberg im August 1961: Hier verliebt sich Komparse Emil Hals über Kopf in das französische Tanzdouble Milou. Doch dann vereitelt die plötzliche Grenzschließung ein Wiedersehen der beiden Verliebten. Das Melodram um eine scheinbar unmögliche Liebe thematisiert emotional und vielsinnlich den schönen Schein des Kinos über Kulissen, Ausstattung, Licht, Kostüme und Effekte - und zeigt die magische Welt des Films gleichzeitig als ganz greifbare Handwerkskunst.

"Wer würde schon einen Bus voller Behinderter kontrollieren?" fragt sich Oliver, karrierebewusster Banker, der Schwarzgeld aus der Schweiz nach Deutschland schmuggeln möchte. Das amüsante Road-Movie schert sich nicht immer um politische Korrektheit und fragt nach unserem Umgang mit Menschen mit Behinderungen, spielt mit Vorurteilen und Stereotypen - auch positiven - und fügt der Darstellung von Menschen mit Behinderungen in den Medien eine ganz neue Sichtweise hinzu.

Als ihr bester Freund bei einer Polizeikontrolle erschossen wird, gerät die 16-jährige Starr zwischen alle Fronten. Soll sie, einzige Zeugin des Vorfalls, eine Aussage machen? Als schwarze Schülerin an einer weißen Schule ist ihr Leben kompliziert genug. Die kraftvolle Verfilmung des Romans von Angie Thomas seziert das Rassismusproblem der US-Gesellschaft in einer frischen Bildsprache mit coolen Beats und richtet sich damit direkt an ein jugendliches Publikum.

Ansprechpartnerin

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Sabine Genz

Tel. 030 / 27 577 575

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