FilmTipp ZOOM

Das Format FilmTipp ZOOM wirft einen genauen Blick auf die Aspekte eines Films, die ihn zu etwas Besonderem machen. Das können gesellschaftspolitische Fragestellungen ebenso wie die ungewöhnliche Kameraarbeit sein. Neben einer ausführlicheren Filmbesprechung gibt FilmTippZOOM mit Leitfragen und ausgewählten Aufgaben wie z.B. einer Szenenanalyse konkrete Impulse für den Unterricht und Hinweise auf Lernhorizonte und Kompetenzerwerb.

MEIN LOTTA-LEBEN - ALLES BINGO MIT FLAMINGO!

Nachvollziehbar und gut austariert zwischen Humor und Ernsthaftigkeit gewährt der Film auf originelle Art und Weise Einblicke in die turbulente Gedanken- und Gefühlswelt der elfjährigen Lotta Petermann, einem ganz normalen Mädchen, das mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat, die viele Kinder und Jugendliche aus eigener Erfahrung kennen: nerviger Familienalltag, Gemeinheiten von Schulkamerad*innen, Erfahrungen mit dem Anderssein, der Wunsch bei einer Gruppe von Gleichaltrigen dazuzugehören, Vertrauensbrüche, Enttäuschungen und verletzende Streits mit der besten Freundin oder dem besten Freund. Dabei präsentiert der Film eine starke Titelheldin, die den Sorgen und Hürden des Alltags mit Nonchalance, Charme und Humor begegnet.

CLEO

Im Mittelpunkt der mit vielen visuellen Einfällen überraschenden Hommage an die Stadt Berlin steht die Einzelgängierin Cleo. Seit ihrer Kindheit will sie die magische Uhr finden, die von den Brüdern Sass zur Zeit der Weimarer Republik irgendwo in Berlin versteckt wurde. Mit dieser könnte Cleo die Zeit zurückdrehen und ihr Schicksal ändern, indem sie ihre früh verstorbenen Eltern rettet. Als ein gewisser Paul mit einer alten Schatzkarte auftaucht, scheint das Ziel greifbarer denn je. Die gemeinsame Suche nach dem Schatz und nach sich selbst führt sie quer durch die moderne Großstadt und zugleich immer tiefer in die Vergangenheit.

TRAUMFABRIK

Die DEFA-Filmstudios in Potsdam-Babelsberg im August 1961: Hier verliebt sich Komparse Emil Hals über Kopf in das französische Tanzdouble Milou. Doch dann vereitelt die plötzliche Grenzschließung ein Wiedersehen der beiden Verliebten. Das Melodram um eine scheinbar unmögliche Liebe thematisiert emotional und vielsinnlich den schönen Schein des Kinos über Kulissen, Ausstattung, Licht, Kostüme und Effekte - und zeigt die magische Welt des Films gleichzeitig als ganz greifbare Handwerkskunst.

Ansprechpartnerin

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Sabine Genz

Tel. 030 / 27 577 575

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