FilmTipp ZOOM

Das Format FilmTipp ZOOM wirft einen genauen Blick auf die Aspekte eines Films, die ihn zu etwas Besonderem machen. Das können gesellschaftspolitische Fragestellungen ebenso wie die ungewöhnliche Kameraarbeit sein. Neben einer ausführlicheren Filmbesprechung gibt FilmTippZOOM mit Leitfragen und ausgewählten Aufgaben wie z.B. einer Szenenanalyse konkrete Impulse für den Unterricht und Hinweise auf Lernhorizonte und Kompetenzerwerb.

LITTLE WOMEN

Die vier Schwestern Jo, Meg, Beth und Amy teilen Glück und Leid der Jugend miteinander: ihre künstlerischen Interessen, ihre Unmut über Schule und strenge Tanten, ihre Aufregung um Weihnachtsgeschenke und die erste Party. Sie schwanken zwischen den Erwartungen von Etikette und Heiratswilligkeit, die an sie als junge Frauen Mitte des 19. Jahrhunderts im ländlichen Massuchusetts gestellt werden, und der Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben.

IM NIEMANDSLAND

Es ist der Sommer 1990. In die Anfangseuphorie von Ost- und Westdeutschen kurz nach dem Mauerfall mischen sich bereits erste Ernüchterungen, Ressentiments und Ängste. Für Katja und Thorben beginnt in der turbulenten Wendezeit eine nicht ganz einfache Liebesgeschichte. Im Gewand dieser Romeo-und-Julia Geschichte beleuchtet „Im Niemandsland“ einen wichtigen Abschnitt der jüngeren deutschen Geschichte, der Schüler*innen für die damaligen Geschehnisse sensibilisieren kann.

BOOKSMART

Kann man in einer einzigen Nacht all die Partys nachholen, die man verpasst hat, weil man immer nur gelernt hat? Diese Frage versuchen die Protagonistinnen Molly und Amy in einem vielschichtigen Film zu beantworten, der mehr ist als eine schwungvolle Highschool-Komödie. Im Regiedebüt von Olivia Wilde geht es um Geschlechtsidentität, Rollenbilder, um lebische Liebe, Pornografie, Selbstbefriedigung, um jugendlichen Alkohol- und Drogenkonsum und den Schritt in einen neuen Lebensabschnitt. Molly, Amy und ihre Mitschüler*innen stehen für Vielfalt und Toleranz - und können jugendliche Zuschauer*innen in der Entwicklung ihrer individuellen Persönlichkeit bestärken.

SYSTEMSPRENGER

Nach einem Streit mit anderen Kindern steht die neunjährige Benni schreiend im Hof ihres Kinderheims und schleudert wutentbrannt Bobbycars. „Ich will nach Hause zu Mama!“, brüllt sie den Erzieher*innen entgegen. SYSTEMSPRENGER erzählt von der (selbst-) zerstörerischen Wut eines durch frühkindliche Gewalt traumatisierten Kindes im Ausnahmezustand. Die Materialien thematisieren, wie der Film ein Kind wie Benni in Szene setzt und die Problematik Systemsprenger darstellt. Sie regen eine Beschäftigung mit Fragen in Bezug auf das System der Hilfen zur Erziehung und das im Film dargestellte erzieherische Handeln und die damit verbundene erzieherische Haltung an.

Ansprechpartnerin

Ansprechpartnerin

Sabine Genz

Tel. 030 / 27 577 575

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