FilmTipp ZOOM Eine total normale Familie

Was ist eigentlich "normal"? Und wer bestimmt das eigentlich?

Das Leinwanddebüt von Malou Reyman dreht sich um die Frage, wie sich ein 11-jähriges Mädchen fühlt, wenn sich der geliebte Vater entscheidet, eine Frau zu sein. Im Verlauf der Handlung wird Protagonistin Emma kontinuierlich herausgefordert, sich ihren daraus resultierenden Unsicherheiten und ihren Verlustängsten zu stellen. Die Tragikomödie porträtiert authentisch, wie sich jedes Familienmitglied seinen persönlichen Weg zu einer neuen gemeinsamen Normalität erkämpft. Mit viel Feingefühl und leisem Humor skizziert die Regisseurin eine Familiengeschichte voller Auseinandersetzungen und dramatischer Entwicklungen.

Neben thematischen Aspekten vertieft das Unterrichtsmaterial insbesondere die filmische Inszenierung: Einprägsam, und vor allem auch schauspielerisch bemerkenswert, ist die Darstellung von Emmas Situation: Wie geht es einem jungen Mädchen in solch einer Lage?

Klassenstufe/Altersempfehlung: ab 7. Klasse/ab 12 Jahre

Fächer: Ethik, Biologie, Sozialkunde, Psychologie, fächerübergreifend: Bildung zur sexuellen Selbstbestimmung

Themen: Identität, Individuum (und Gesellschaft), Heteronormativität, Veränderung, Familie, Vertrauen, Mut, Biografie, Neugier, Sexualität, Gender/Geschlechterrollen

Das Filmheft zum Download

Filmausschnitte für die Szenenanalysen

Mit freundlicher Genehmigung von Edition Salzgeber - wir danken herzlich!

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