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Shaun das Schaf - Spuk im Kürbisfeld

Großbritannien, USA 2026

Im dritten Kinofilm zum beliebten „Shaun das Schaf“- Franchise erfindet der knetanimierte Titelheld ein Wachstumsserum, das eine wilde Kettenreaktion in Gang setzt und passend zu Halloween eine Gruselgeschichte für ein junges Publikum erzählt. Wie zuvor liefert das britische Studio Aardman Animations ästhetisch sehr ansprechende Kinounterhaltung, die voller Witz, Details und Anspielungen steckt.

Originaltitel

Shaun the Sheep: The Beast of Mossy Bottom

Genre

Animationsfilm

Klassenstufe

ab 2. Klasse

Altersempfehlung

ab 7 Jahre

Unterrichtsfächer

vorfachlicher Unterricht, Deutsch, Sachkunde, Lebenskunde/Ethik, Religion, Kunst, Musik

Themen

Filmsprache, Tiere, Parodie, Wissenschaft, Jahreszeiten, Familie, Freundschaft

Kinostart

01.10.2026

Kurz vor den Halloween-Feierlichkeiten im herbstlichen Mossingham geraten das Schaf Shaun und seine Herde auf dem Bauernhof „Mossy Bottom“ in helle Aufregung, als der Bauer versehentlich den Kürbisgarten verwüstet. Um doch noch Kürbisse für das Fest zu haben, erfindet Shaun als „verrückter Wissenschaftler“ kurzerhand ein Wachstumsserum, das Kerne über Nacht zu Riesenkürbissen reifen lässt. Als der von Haarausfall geplagte Bauer die pinke Mixtur für ein Haarwuchsmittel hält, wuchert er von oben bis unten mit Haaren zu. Für ein Ungeheuer gehalten, flieht er in den Wald und gilt als vermisst. Während eine Tierärztin dem Geheimnis auf die Spur kommt, erleben Shaun, der Hütehund Bitzer und die anderen Hoftiere ein gruselig-witziges Abenteuer.
Auch der dritte Kinofilm um das Schaf Shaun hält das hohe ästhetische Niveau, das das britische Animationsstudio Aardman für ihre Erfolgsmarke etabliert hat. Abermals überzeugen die knetanimierten Stop-Motion-Bilder mit Charme und viel visuellem Einfallsreichtum, bei dem zahlreiche Details, Seitenhiebe und Slapstick ein wirklich lustiges Kinovergnügen ergeben. Und wie zuvor vermittelt sich die episodisch aufgebaute Handlung ohne Dialoge. Während der direkte Vorgängerfilm SHAUN DAS SCHAF – UFO ALARM (2019) bekannte Science-Fiction-Motive referenzierte, zitieren die Regisseure Steve Cox und Matthew Walker nun auf eine kindgerechte Weise Gruselklassiker wie FRANKENSTEIN, PSYCHO oder die Legende um Bigfoot. Mit schön beleuchteten Herbstfarben und viel Musik – darunter eine Hommage an „Thriller“ von Michael Jackson – entsteht ein rasanter und optisch reizvoller Knetanimationsfilm.
Ein Klassengespräch kann zunächst Eindrücke aus dem sehr detailreichen Film zusammentragen. Welche Momente oder Bildwitze sind besonders aufgefallen? Daran anknüpfen kann eine stilistische Einordnung der Knettrickanimation, die auch ihre spezielle Machart erklärt. Wie unterscheidet sich die Optik von anderen Trickfilmen? Besprechenswert ist zudem die nonverbale Erzählweise, die wie ein Stummfilm viel mit Mimik, Gestik und Bildgestaltung arbeitet. Dabei sollten auch die Gruselmotive in den Blick rücken. Welches Gefühl erzeugt etwa das dunkle Auftaktbild des Bauernhofs? Weitere Beispiele für die atmosphärische Gestaltung sind der häufige Nebel, die oft schummrige Lichtsetzung, Schattenwürfe, knarzende Türen oder der „Jump-Scare“, bei dem Bitzer plötzlich im Spiegel auftaucht. Praktische Anwendung kann das neue Wissen bei der Erstellung kurzer Stop-Motion-Clips finden, was auch den Aufwand hinter dem kleinteilig produzierten Film erahnen lässt.
Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor*in: Christian Horn, 25.10.2026, letzte Aktualisierung: 02.10.2026

Regie

Steve Cox, Matthew Walker

Buch

Mark Burton, Giles Pilbrow

Länge

80 Min

Sprachfassung

ohne Dialoge

Format

digital, Farbe

FSK

ohne Altersbeschränkung

Verleih

Studiocanal

Festivals

Filmfest Hamburg 2026: Eröffnungsfilm der Sektion Junior

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