Filmplakat zu "Charlie Bartlett"

Charlie Bartlett

USA 2007

Charlie Bartlett ist kein Musterknabe. Zum wiederholten Male fliegt er von einer teuren Privatschule. Nun bleibt seiner völlig überforderten Mutter nur noch die Möglichkeit, Charlie auf die öffentliche Schule zu schicken, wo alles ein wenig anders läuft. Doch der schlaue Charlie ist ein Meister der Anpassung.

Originaltitel

Charlie Bartlett

Genre

Komödie, Coming-of-Age

Klassenstufe

6. bis 10. Klasse

Altersempfehlung

12 bis 16 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Religion, Ethik, Englisch

Themen

Identität, Außenseiter, Erwachsenwerden, Schule, Erziehung, Drogen, Jugend/Jugendliche/Jugendkultur, Liebe

Kinostart

26.06.2008

Inhalt


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Charlie Bartlett ist kein Musterknabe. Zum wiederholten Male fliegt er von einer teuren Privatschule. Nun bleibt seiner völlig überforderten Mutter nur noch die Möglichkeit, Charlie auf die öffentliche Schule zu schicken, wo alles ein wenig anders läuft. Doch der schlaue Charlie ist ein Meister der Anpassung. Um bei seinen Mitschülern Sympathiepunkte zu sammeln, eröffnet Charlie eine Therapeutenpraxis auf der Schultoilette und gibt zu den guten Ratschlägen jede Menge Pillen, von Prosac über Retalin bis hin zu Haldol. Schon bald merkt er, dass seine Schulkameraden eigentlich jemanden brauchen, der ihnen zuhört. Und Charlie nimmt den Kampf gegen Einsamkeit, Isolation und Panikattacken und auch gegen den Rektor in seiner ganz eigenen Weise auf und verändert damit nicht nur das Leben seiner Mitschüler, sondern auch sein eigenes.

Umsetzung


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Das Regiedebüt von Jon Poll ist mehr als der übliche US-Highschool-Film. Mit viel schwarzem Humor und einem hervorragenden Hauptdarsteller balanciert  der Film gekonnt zwischen der Auseinandersetzung mit den existentiellen Sorgen von Jugendlichen und einer schmissigen Feelgood-Komödie. "Charlie Bartlett" ist außerdem ein Film über das Erwachsenwerden, dem Verlust der kindlichen Unschuld sowie dem Verstehen, wie das Leben außerhalb des Schullebens aussieht. Der Hauptdarsteller lernt, sich selbstbewusst seinen Ängsten und Sorgen zu stellen, so dass er zum Ende des Films keine Tagträume oder Pillen mehr bemühen muss, um sich in der Welt wohl zu fühlen. Auch die Auseinandersetzung mit den Erwachsenen ist trotz beabsichtigter stilistischer Übertreibungen vielschichtig angelegt, denn Jon Poll billigt auch ihnen Gefühle und eine Persönlichkeitsentwicklung zu. Die filmische entspricht, handwerklich auf solidem Niveau, den üblichen Sehgewohnheiten von Jugendlichen.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Im Gegensatz zu den Klischeelösungen der konfektionierten Highschool-Filme (z.B.: High School Musical 1/2) können Jugendliche hier die Persönlichkeitsentwicklungen und -konflikte schrittweise miterleben. Dabei ist neben den psychologischen Komponenten der dramaturgische Aufbau in Bezug auf das Verfassen von Texten interessant. Hierbei können sehr gut Spannungsbögen und die Entwicklung der Figuren, beides im Film klar angelegt, erörtert werden. Das Thema Drogen bzw. Selbstbetäubung aufgrund emotionaler Indifferenzen wird in einer Form behandelt, die Schüler/innen zu einer echten Diskussion anregen könnte, da es nicht in lehrbuchhafter Manier oder mit erhobenem Zeigefinger in die Geschichte eingebaut wurde.  Die Originalfassung bietet sich auch gut zum Einsatz im Englischunterricht an, da der Film sprachlich leicht verständlich ist und auf übertriebene Verwendung von Jugendslang verzichtet wurde.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Dr. Martin Ganguly, 28.04.2020, letzte Aktualisierung: 28.04.2020

Regie

Jon Poll

Buch

Gustin Nash

Darsteller/innen

Anton Yelchin, Robert Downey Jr., Hope Davis, Kat Dennings, Tyler Hilton, u.a.

Länge

97 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung; Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Format

35mm

FSK

ab 12 Jahre

Verleih

Central Film

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