Stimmen zur Zukunft des Kinos

Die Pandemie stellt die Kinos vor beispiellose Herausforderungen. Trotzdem oder gerade weil wir nicht genau wissen wie es weiter gehen wird, müssen wir die Frage nach der Zukunft des Kinos diskutieren.

Schnell entzünden sich dabei Konflikte, die nicht nur von unterschiedlichen Auffassungen, sondern auch von Interessengruppen geleitet werden. Bei VISION KINO verrät schon der Name unser tiefes Interesse am Kino als Kulturort. Wir haben die zukünftigen Kinogänger*innen im Blick, denen wir in den unendlich vielen Medienangeboten eine Kultur aufzeigen wollen, die sich für sie nicht wie von gestern, sondern unverzichtbar anfühlt. Die Chance, sich auf den Weg zu machen und im Kino in konzentrierter Form einen Film mit anderen zu sehen, zu diskutieren, sich mit den künstlerisch-ästhetischen, inhaltlichen und diskursiven Dimensionen auseinander zu setzen und dabei nicht nur zu lernen, sondern eine sinnliche Erfahrung zu machen – das ist ein wesentliches Ziel unserer Arbeit und für die Zukunft des Kinos. 

Wir wollen deshalb an dieser Stelle Perspektiven von Menschen einbringen, die sich schon lange mit der Entwicklung der Medien beschäftigen – in der Hoffnung, Sie alle und natürlich uns selbt anzuregen, über die Zukunft des Kinos nachzudenken und im besten Fall konkrete Vorstellungen zu entwickeln, wie diese Zukunft Wirklichkeit werden kann.

Bild von Jörg Taszman

"Wenn die US Studios ihre Blockbuster nicht mehr herausrücken, setzt auf  erfolgreiche Filme aus Asien, Russland oder Europa"

In seinem Plädoyer für die Zukunft fordert der Filmjournalist Jörg Taszman, kreativ und mutig zu sein, die Kinos auch als multimediale Orte zu denken und somit attraktiv für Kinder und Jugendliche zu werden. Eine Flucht nach vorn mit der Idee, die Krise als Chance zu begreifen.

 

Porträt Jenny Zylka

"Wer sagt denn, dass man nur neu erschienene Filme besprechen, diskutieren, lieben kann?"

In ihrem Beitrag plädiert die Autorin Jenni Zylka für ein kuratorisch unabhängiges Kino als Ort der Rezeption, Diskussion und Begegnung. Ihr Text ist auch eine Liebeserklärung an die Dunkelheit und die Haptik des Kinos, die uns anders als das Streaming auf dem heimischen Sofa buchstäblich dazu bringt, unsere Komfortzone zu verlassen.

 

 

 

 

 

"Die Zukunft des Kinos? Ein sozialer Kulturort, der der ganzen Gesellschaft nützt!"

In seinem Beitrag beleuchtet der Medienwissenschaftler Gerd Hallenberger aus historischer Perspektive, wie sich Medienlandschaften verändern, und warum diese Veränderungen für das Kino nicht unbedingt eine Gefahr sondern auch eine Chance darstellen können. 

 

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