Filmplakat Mondscheinkinder

Mondscheinkinder

Deutschland 2005

Der 6-jährige Paul ist ein Mondscheinkind. Er leidet an einer erblich bedingten Krankheit, bei der Sonnenlicht das Erbgut schädigt und Hautkrebs verursacht. Da er nicht nach draußen darf, wartet Paul jeden Tag in der abgedunkelten Wohnung ungeduldig auf den Schulschluss seiner 12-jährigen Schwester, die für ihn eine Fantasiewelt erfunden hat.

Originaltitel

Mondscheinkinder

Genre

Drama, Coming-of-Age

Klassenstufe

ab 5. Klasse

Altersempfehlung

ab 10 Jahre

Unterrichtsfächer

Fächerübergreifend

Themen

Familie, (Umgang mit) Krankheit, Sterben und Tod; Freundschaft, erste Liebe; Fantasie

Kinostart

14.12.2006

Inhalt


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Die 13-jährige Lisa kümmert sich zu Hause um ihren halb so alten Bruder Paul, der an einer unheilbaren Hauterkrankung, der "Mondscheinkrankheit", leidet und deshalb nicht an die Sonne darf. Sie erfindet ihm eine faszinierende "planetarische" Fantasiewelt, mit ihm als Raumschiffkapitän im Mittelpunkt. Zu dem Zeitpunkt, als Lisa erste zarte Liebesbande zu ihrem Freund Simon knüpft und der kleine Bruder eifersüchtig darauf reagiert, verschlechtert sich sein Zustand zusehends ...

Umsetzung


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Mehrfach von kurzen Animationssequenzen durchsetzter, kindgerecht langsam erzählter, emotional berührender Spielfilm: Mischung aus einem "realistischem Märchen" und einem nicht minder "realistischen Drama" um Sterben, Trauer und Abschiednehmen, aber auch um Freundschaft, Liebe und Weiterleben. Die der Emotionalisierung dienende, vom Filmorchester Babelsberg eingespielte Filmmusik bewegt sich auf dem schmalen Grad zwischen "fesselnd" und "überwältigend".

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Da der Film die Geschichte der traurigen, todbringenden Krankheit eines Kindes und damit verbundener Ängste mit kindgemäßen Mitteln wie z. B. Fantasieerzählungen und Zeichentrickvisualisierungen erzählt, bieten sich für Schüler ab der dritten Klasse auch spielerisch-kreative Möglichkeiten einer Annäherung an dieses schwierige Thema. Für Ältere erschließt sich die universelle Erzählung z. B. über die Darstellung der Familienverhältnisse und die Schilderung des Konflikts der heranwachsenden Lisa zwischen Verantwortung für den anderen und eigenen Bedürfnissen.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Reinhard Middel, 28.11.2006, letzte Aktualisierung: 04.10.2016

Regie

Manuela Stacke

Buch

Katrin Milhan

Darsteller/innen

Leonie Krahl (Lisa), Lucas Calmus (Paul), Lucas Hardt (Simon), Renate Krößner (Mutter Irmi), Walter Kreye (Dr. Maurer)

Länge

90 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung

Format

35mm, Farbe

FSK

ohne Altersbeschränkung

Verleih

Piffl Medien

Festivals

Filmfestival Max Ophüls Preis 2006, Publikumspreis; Empfehlung Arbeitskreis Filmbildung

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