© The Walt Disney Company Germany 2026

Toy Story 5

USA 2026

Auch im fünften „Toy Story"-Film geben die Spielzeuge alles dafür, „ihren" Kindern eine gute Zeit zu bereiten – und tragen parallel interne Streitigkeiten aus. Diesmal laufen digitale Geräte den analogen Oldies den Rang ab, doch so schnell gibt sich die Spielzeug-Anführerin Jessie nicht geschlagen. Mit einer abermals bestechenden Ästhetik und der gut austarierten Mischung aus emotionalen, humorvollen und turbulenten Momenten glückt dem Animationsstudio Pixar einmal mehr ein sympathisches Kinovergnügen.

Genre

Animationsfilm , Kinder- und Familienfilm

Klassenstufe

ab 2. Klasse

Altersempfehlung

ab 7 Jahre

Unterrichtsfächer

vorfachlicher Unterricht, Deutsch, Englisch, Kunst, Medienkunde, Ethik/Lebenskunde

Themen

Kindheit/Kinder, Fantasie, digitale Medien, Außenseiter*innen, Freundschaft, Vorurteile, Gruppenzugehörigkeit, Mediennutzung, Identität, Zusammenhalt, Filmsprache

Kinostart

23.07.2026

„Warum will niemand meine Freundin sein?“ fragt die schüchterne Bonnie, als die Nachbarzwillinge sie einmal mehr stehen lassen. Für die Eltern der Achtjährigen liegt die Antwort auf der Hand: Während viele Gleichaltrige längst digital zocken und chatten, spielt die fantasiebegabte Bonnie nach wie vor mit analogem Spielzeug wie dem „Vintage Cowgirl“ Jessie. Also bekommt Bonnie das froschförmige Tablet Lilypad geschenkt, das sofort alle Aufmerksamkeit bindet und dem Kind schnell neue, indes sehr oberflächliche Freundinnen beschert. Jessie, wie die übrigen Spielzeuge heimlich lebendig, hält wenig von dem „Technik-Hokuspokus“ und will eine passendere Gefährtin für Bonnie finden. Dabei landet sie zwischenzeitlich auf einem Bauernhof, wo mit Blaze ein Mädchen lebt, das wunderbar zu Bonnie passt.
Auch der fünfte Spielfilm der TOY STORY-Reihe bleibt nah an der bewährten Formel: Die fast elterliche Fürsorge der Spielzeuge für „ihre“ Kinder verankert die Geschichte emotional, die Animationen setzen auf realistische Hintergründe und schlussendlich ist die Überwindung von Konflikten und die so ermöglichte Zusammenarbeit der Weg zum Erfolg. An die Stelle der bisherigen Hauptfiguren Woody und Buzz tritt Jessie als Bonnies Lieblingsspielzeug. Wie zuvor besticht die Stilsicherheit des Pixar-Studios: Details wie Gebrauchsspuren auf Möbeln, schöne Licht- und Schattenspiele und die „Kameraführung" überzeugen. Zusammen mit der kompakten, aber nie übereilten Erzählweise, dem tollen Score und der Einführung neuer lustiger Spielzeuge entsteht ein höchst unterhaltsamer Film, der das Herz am rechten Fleck hat.
„Die Bildschirme haben die Macht übernommen“, heißt es im Film mit einigem Bedauern. Wie sehen die Kinder das? Hat sich das Spielen für immer verändert und ist der von Jessie beschworene „So tun als ob-Spaß“ wirklich besser? Der Film gibt keine einfachen Antworten: Digitale Medien gehören selbstverständlich zur Lebenswelt von Kindern – zugleich regt er dazu an, über die Bedeutung von Fantasie, Rollenspiel und gemeinsamem Spielen nachzudenken. Im Zentrum steht die Frage, wie Kinder heute Freundschaften schließen und ihre Fantasie entfalten. Dabei thematisiert TOY STORY 5 auch den sozialen Druck unter Gleichaltrigen und die Frage, ob Kinder Interessen aufgeben, um dazuzugehören. Der generationsübergreifende Blick eröffnet Gespräche darüber, ob sich das Erwachsenwerden heute verändert oder beschleunigt hat. Filmsprachlich bieten die Stilwechsel, die Bonnies Fantasie in einer wachsartigen Optik darstellen, die Ich-Perspektiven der Spielzeuge sowie der Erzählaufbau mit Rückblenden und einer kleinen Parallelhandlung interessante Analyseansätze.
Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor*in: Christian Horn , 17.07.2026 , letzte Aktualisierung: 22.07.2026

Regie

Andrew Stanton, McKenna Harris

Buch

Andrew Stanton, McKenna Harris

Darsteller*innen

Sprecher*innen (deutsche Fassung): Michael „Bully“ Herbig, Rick Kavanian, Walter von Hauff u. a.

Länge

102 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung, barrierefreie Fassungen über Greta und Starks verfügbar

Format

digital, Farbe

FSK

ohne Altersbeschränkung

Verleih

The Walt Disney Company Germany

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