In der oberen Hälfte des Bildes lacht eine blonde junge Frau in die Kamera. In der unteren Hälfte ist ein zweites Bild, worauf man eine blonde Frau von hinten sieht, die die Hand von dem ihr gegenübersitzenden Mann berührt.

In meinem Kopf ein Universum

Spielfilm
Polen 2013, 108 Min
Regie: Maciej Pieprzyca
Zum FilmTipp

„Der Junge ist geistig behindert“ lautet die Diagnose der Ärztin. Bunte Bauklötze sollte der kleine Mateus im Test sortieren – für ihn eine fast unmögliche Aufgabe. Sein Körper tut nämlich nicht das, was das Kind will. Mateus leidet unter einer zerebralen Bewegungsstörung. Er wirkt verkrampft, zieht Grimassen und kann weder laufen noch sprechen. Aber heißt das auch, dass „sein Gehirn nicht arbeitet“? Mateus nimmt alles wahr: die Sterne am Himmel, die Eltern, die ihr „Söhnchen“ nicht aufgeben, oder das süße Lächeln des Nachbarmädchens. Und er leidet darunter, dass er nicht verstanden wird, dass er niemandem seine Gedanken und Gefühle mitteilen kann und ständig über seinen Kopf hinweg entschieden wird.
Erst als 26-Jähriger bringt ihm eine Therapeutin eine Zeichensprache bei und er kann endlich beweisen, dass er kein „Gemüse“ ist. Der Film erzählt von Mateus‘ Kindheit und Jugend, bis ihm durch den Zugang zu einer angemessenen Behandlung auch die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht wird.

Themen: Leben mit Behinderung, Menschenrechte/-würde, Diskriminierung, Kommunikation, Identität, Gesundheitswesen/ärztliche Versorgung, Inklusion, Biografie, Erwachsenwerden, Familie

Schulunterricht: Ab Klasse 8

Unterrichtsfächer: Deutsch, Sozialkunde/Gemeinschaftskunde, Philosophie, Psychologie, Ethik, Religion

Materialien folgen in Kürze

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