Die jüngste Tochter

Zwischen Zugehörigkeit und Freiheit findet Fatima ihre eigene Identität

Fatima ist 17, die jüngste von drei Töchtern, und lebt mit ihrer französisch-algerischen Familie in einem Pariser Vorort. Sie liebt Fußball, hängt in der Schule mit den lautesten Jungs ab und hat einen Freund, der bereits ans Heiraten denkt. Ihr fällt es jedoch zunehmend schwer, ihre Liebe zu Frauen zu ignorieren. Als sie ein Philosophiestudium in Paris beginnt, eröffnet sich ihr eine neue Welt zwischen Familie, Glauben, Erwachsenwerden und Selbstbestimmung.

Das vorliegende Unterrichtsmaterial lädt Schüler*innen dazu ein, Fatimas Weg aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und zentrale Themen des Jugend- und Erwachsenwerdens kritisch zu reflektieren. Die Materialien bieten Anknüpfungspunkte, um über Identität und gesellschaftliche Zugehörigkeit nachzudenken, filmische Ausdrucksmittel zu analysieren und die Bedeutung von Bildung, Wissen und persönlichen Beziehungen für Selbstbestimmung und Emanzipation zu diskutieren. Zugleich eröffnen sie einen Raum, in dem Schülerinnen eigene Erfahrungen – etwa zu Familie, Freundschaft, Glaube oder Orientierung – verantwortungsvoll einbringen können. So wird der Film zu einem vielschichtigen Ausgangspunkt, um sowohl analytisch als auch persönlich ins Gespräch zu kommen.

Das Unterrichtsmaterial entstand in Kooperation mit den Französischen Filmtagen Tübingen.

Klassenstufe/Altersempfehlung: ab 10. Klasse/ab 15 Jahre

Fächer: Ethik, Religion, Französisch Philosophie, Sozialkunde, Politik, fächerübergreifend: Erziehung zur sexuellen Selbstbestimmung

Themen: Identität, Selbstfindung, Zugehörigkeit, Sexualität, Coming-Out, LGBTQIA+, Religion, Glauben, Spiritualität, Familie, Tradition, Bildung, kulturelle Identität, migrantische und postmigrantische Identität, Freiheit, Othering; Migrationsgesellschaft, Selbstbestimmung, Selbstakzeptanz, Gender-/Geschlechterrollen, Intersektionalität

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