Inhalt
Der einstmals als Bösewicht geltende Gru hat sich endgültig zum Guten gewandelt. Er ist nun mit seiner Frau, Agentin Lucy Wilde, als Duo unter dem Namen „Grucy“ auf der Jagd nach Schurken. Als ihm sein Auftrag misslingt, den Superbösewicht Balthazar Bratt, der hinter einem wertvollen Diamanten her ist, zu schnappen, verliert er seinen Job bei der AVL (Anti-Verbrecher-Liga). Zu allem Überfluss lehnen sich nun auch die Minions gegen Gru auf und als wäre das nicht schon genug, erhält er eine Einladung von seinem Zwillingsbruder Dru, von dessen Existenz er bisher nichts wusste. Dru wohnt auf einem edlen Anwesen, ist erfolgreicher und sieht mit seinem vollen Haar auch noch viel besser aus als Gru. Doch als Balthazar Bratts Grus Adoptivtöchter Margo, Edith und Agnes entführt, müssen sich die beiden ungleichen Brüder gegen ihn verbünden, um die Kinder und die Welt zu retten.
Umsetzung
Mit „Ich – Einfach unverbesserlich 3“ ist den Regisseuren Kyle Bada und Pierre Coffin erneut ein hervorragend gestaltetes, mit detailreichen und aufwendigen (3D-)Animationen ausgestattetes, Sequel gelungen. Wie die beiden Vorgänger beeindruckt auch der dritte Teil der Filmreihe mit seiner spannenden, tempo- und actionreichen Handlung, seiner witzigen Situationskomik sowie den originellen und amüsanten Dialogen. Ein weiteres herausstechendes Element ist der Soundtrack mit Liedern der 80er Jahre, die gut in den Film, beispielsweise bei lustigen Tanzduellen, eingebaut werden. Wie in den Vorgängern kommt auch im dritten Teil die Bemühung der unerfahrenen Eltern um die Rolle des Erziehungsberechtigten nicht zu kurz. Die 3D-Technik entfaltet vor allem bei Szenen wie der aufregenden Stadtrundfahrt Grus mit seinem Bruder oder deren Überfall auf das Haus des Bösewichts ihre volle Wirkung.
Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Der Film legt einen Schwerpunkt auf den familiären Zusammenhalt in der Patchworkfamilie von Gru, Lucy und den drei Töchtern in einer Krise, nämlich der plötzlichen Arbeitslosigkeit der Eltern. Ausgehend davon kann darüber gesprochen werden, was jede/r dazu beitragen kann, um solche und andere Notlagen zu meistern. Wie wichtig ist materieller Wohlstand und tolles Aussehen im Leben? ist eine weitere Frage, die der Film am Beispiel von Grus Zwillingsbruder aufwirft. Dessen Zitat „Ich mach‘ mir nicht so viel aus Dingen“ wird auf der Bild- und Handlungsebene deutlich widersprochen.
Schließlich können sich die Schülerinnen und Schüler selbst an verschiedenen Animationstechniken, wie beispielsweise der Stop-Motion-Technik, ausprobieren oder ein Daumenkino anfertigen.
Veranstaltungen
Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit
einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind
wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.
Autor*in: Laura Schultz
,
16.06.2017
,
letzte Aktualisierung:
17.05.2018
Regie
Kyle Bada, Pierre Coffin
Buch
Brian Lynch
Darsteller*innen
Deutsche Stimmen: Oliver Rohrbeck, Martina Hill, Marie Christin Morgenstern, Zalina Sanchez, Sarah Kunze, Joko Winterscheidt u.a.
Länge
90 Min
Sprachfassung
deutsche Fassung, englische Originalfassung; barrierefreie Fassungen über Greta & Starks verfügbar
Format
digital, Farbe, auch in 3D
FSK
ohne Altersbeschränkung
Verleih
Universal Pictures