Winter adé – Filmische Vorboten der Wende

Foto Plakat_Helke Misselwitz, Copyright DEFA-Stiftung / Michael Loewenberg

Zusatzangebot für Schulklassen zum Thema "20 Jahre Mauerfall"

Anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls 2009 initiierte die Kulturstiftung des Bundes gemeinsam mit der Deutschen Kinemathek die Filmreihe "Winter adé - Filmische Vorboten der Wende".

Winter adé präsentierte in fünfzehn abendfüllenden Programmen deutsche und osteuropäische Filme, die im letzten Jahrzehnt des Kalten Krieges entstanden sind - und in denen sich die Ahnung des bevorstehenden, tief greifenden Wandels bereits abzeichnet. Teils sind die Filme in den offiziellen Studios Bulgariens, Polens, Rumäniens, Ungarns, der DDR, der Sowjetunion und der ČSSR entstanden. Andere wurden in den Randbereichen des Kinos oder im künstlerischen Untergrund realisiert. Die von Claus Löser kuratierte Auswahl an Spiel-, Dokumentar-, Animations-, Kurz- und Experimentalfilmen bezieht große Namen der Filmgeschichte - Krzysztof Kieslowski oder Jan Švankmajer - ebenso ein, wie Arbeiten weniger bekannter Filmemacherinnen und Filmemacher. In ihren Werken formuliert sich die Hoffnung auf politische oder wirtschaftliche, vor allem aber auf künstlerische Öffnung. Jeder der Filme hat auf formale oder inhaltliche Weise Grenzen erweitert und durch seine mutige Artikulation Veränderungsbedarf eingeklagt.

VISION KINO hat vier Filme der Reihe in das Programm der SchulKinoWochen 2009 aufgenommen. Die Filme wurden jeweils mit einem Kinoseminar von Filmpädagog/innen begleitet und für die Vor- und Nachbereitung im Unterricht bot VISION KINO zu jedem Film pädagogisches Begleitmaterial.

Die Beschreibung der Filme sowie das pädagogische Begleitmaterial finden Sie hier.

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