Selma

USA, Großbritannien 2014, Regie: Ava DuVernay, 123 Minuten, empfohlen ab 13 Jahre, 
Verleih: StudioCanal

1964 ist die Rassentrennung in den Südstaaten der USA durch den Civil Rights Act zwar offiziell aufgehoben, doch in Städten wie Selma, Alabama, kann es nach wie vor gefährlich sein, die falsche Hautfarbe zu haben. Allein sich als Schwarze/r ins Wahlregister eintragen zu lassen, ist dort (und anderswo) immer noch ein aussichtsloses Unterfangen. Und unter der Führung des rassistischen Gouverneurs George Wallace wird sich daran in absehbarer Zeit auch nichts ändern. Doch in Selma regt sich Widerstand. Mit seinem untrüglichen politischen Instinkt sieht Martin Luther King deshalb dort den idealen Ort, seiner Kampagne zur Durchsetzung des Wahlrechts für Schwarze Nachdruck zu verleihen. Er und seine Mitstreiterinnen schätzen die Lage realistisch ein: auf gewaltfreien Protest wird die Staatsmacht in Selma mit Gewalt reagieren. Das erzeugt die Aufmerksamkeit der Medien und den Druck der Öffentlichkeit, die es braucht, Präsident Johnson dazu zu bewegen, ein seit langem vorbereitetes Wahlrechtsgesetz zu unterzeichnen. Und so wird unter Federführung Kings ein Protestmarsch von Selma nach Montgomery vorbereitet …

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