Little Women - FilmTipp ZOOM

Vier junge Frauen und ihre Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben

Die vier Schwestern Jo, Meg, Beth und Amy teilen Glück und Leid der Jugend miteinander: ihre künstlerischen Interessen, ihre Unmut über Schule und strenge Tanten, ihre Aufregung um Weihnachtsgeschenke und die erste Party. Sie schwanken zwischen den Erwartungen von Etikette und Heiratswilligkeit, die an sie als junge Frauen Mitte des 19. Jahrhunderts im ländlichen Massuchusetts gestellt werden, und der Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben.

Greta Gerwigs Romanadaption steht in einer langen Reihe von Kino- und TV-Adaptionen des Stoffs von „Little Women“ Es ist ein stark besetztes Drama, das u. a. die Rolle der Frau in einer starr gegliederten Gesellschaft beleuchtet. An der neuen Verfilmung lässt sich anschaulich vermitteln, dass klassische Kunstwerke wie der Roman von Louisa May Alcott auf der einen Seite zeitlose Qualitäten haben können, auf der anderen Seite aber auch von einer sich verändernden Gesellschaft rezipiert werden. Im Unterricht lässt sich mit dem Film an die Themen Frauenrechte und Frauenbewegung anknüpfen. Der Film schildert allerdings nicht den politischen Aktivismus der ersten Welle des Feminismus, sondern erzählt in vielschichtigen zwischenmenschlichen Konflikten von der Ungleichheit der Menschen in der patriarchalen Ordnung. Zu berücksichtigen sind dabei die filmische Form der Charakterzeichnung sowie die Aktualisierung einiger Figuren und Konflikte mit deutlich erkennbaren Gegenwartsbezügen.

Klassenstufe/Altersempfehlung: ab 9. Klasse | ab 14 Jahre

Fächer: Englisch, Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, Politik, Kunst

Themen: Familie, Jugend, Erwachsenwerden, Gender, Emanzipation, Feminismus/Frauenrechte, Literatur, Amerikanischer Bürgerkrieg, Liebe

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